Institut für Sandwichtechnik - Mainz Institut für Sandwichtechnik - Mainz

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Projekte

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Laufende Projekte

Förderkennzeichen: ZF4119601 Kl5
PCC-Tower (pre-cast concrete tower) Erforschung, Entwicklung und Erprobung eines neuartigen Betonfertigteil-Konzepts zum Bau von besonders hohen Windenergieanlagen, Onshore
Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung sogenannter Hybridtürme für besonders hohe Windenergieanlagen mit Nabenhöhen >130m, um den international wachsenden Bedarf an qualitativ hochwertigen und dennoch kostengünstigen Betonfertigteiltürmen zu decken.
Anlass: Das PCC-Tower- Konzept favorisiert eine Fertigteillösung für das Betontragwerk und verfolgt zugleich einen neuen Ansatz, bei dem relativ kleine und leichte, in sich verzahnte Fertigteile in einem 2-stufigen, baustellennahen Produktionsverfahren hergestellt werden, wourch es sich sehr stark von existierenden Bauverfahren unterscheidet.
Die Hybridtürme bestehen aus einem extern vorgespannten Betontragwerk, auf dem ein Stahlturm aufgesetzt wird. Es sollen produktionstechnisch einfache, vergleichsweise kleinformatige, leicht montierbare Betonfertigteile zum Einsatz kommen. Diese können dezentral und somit baustellennah in herkömmlichen, d.h. in nicht spezialisierten Fertigteilwerken in Serie hergestellt werden, so dass große Transportdistanzen und die damit verbundenen Belastungen für Straßen, Verkehr, Umwelt und Polizei zukünftig entfallen.
Entwicklung: Ziel ist es, geeignete Fugen- und Verbindungskonstruktionen zu entwickeln und zu erproben, welche den bemessungsrelevanten Anforderungen aus den statischen und dynamischen Einwirkungen Rechnung tragen.

Projekt Partner:

  • Tubularis GmbH
  • Betonwerk Hachmeister GmbH, Andernach
  • i3mainz, Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
  • Zentrales Innovationsprogramm Mittestand, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Andreas Garg

 



Abgeschlossene Projekte

Förderkennzeichen 17003X10
SandFast - „Entwicklung und Optimierung praxisgerechter Befestigungen von Sandwichelementen durch konstruktive Sonderlösungen“
Das Forschungsvorhaben befasst sich mit der Optimierung praxisgerechter Verbindungen von Sandwichbauteilen. Dazu soll im ersten Schritt für direkte Befestigungen ein wirtschaftlicher Interaktionsnachweis für Zug- und Querkräfte festgelegt werden. Zur Steigerung der Tragfähigkeit von indirekten (verdeckten) Befestigungen, ist die Optimierung der Fugengeometrie mittels FEM-Simulation Ziel dieses Forschungsvorhabens. In statisch unbestimmten Mehrfeldsystemen unterliegen Sandwichelemente Zwangsbeanspruchungen infolge von Temperaturunterschieden. Durch die Entwicklung von praxisgerechten nachgiebigen Verbindungen kann die Tragfähigkeit der Sandwichbauteile erhöht werden. Das Projekt wird vom BMBF bei einer Laufzeit von 2,5 Jahren gefördert. Der offizielle Beginn des Forschungsprojekts war der 01. Juli 2010.

Folgende Projektpartner sind u.a. am Forschungsvorhaben beteiligt:

  • EJOT Baubefestigungen GmbH
  • Fischer Profil GmbH
  • Hilti AG
  • REISSER-Schraubentechnik GmbH
  • Roma Dämm-Systeme
  • SOFiSTiK Service GmbH
  • Universität Karlsruhe KIT
  • Technische Universität Darmstadt
  • ThyssenKrupp Bausysteme GmbH
  • Trimo (Slowenien)

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Katrin Kilian

 



Förderkennzeichen 1790X09
SwichCore II - „Untersuchung und Verbesserung des Brandverhaltens von Kernwerkstoffen“
Das Forschungsvorhaben SwichCore II befasst sich mit der Untersuchung und Verbesserung des Brandverhaltens von Kernwerkstoffen. Hierzu wurden bereits im vorangegangenen Projekt SwichCore neue Kernmaterialien entwickelt, von denen zwei in SC II weiter optimiert werden.
Es handelt sich dabei zum einen um einen Resolharzschaum und zum anderen um einen Hybridschaum auf EPS-Basis (SiAC). Zusätzlich zu diesen Materialien wird auch PIR, ein Polyurethan mit verbesserten Brandeigenschaften, getestet.
Untersucht werden im Rahmen des Forschungsprojekts vor allem die mechanischen Eigenschaften der Werkstoffe und deren Brandverhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbildung der Fugen, welche das Brandverhalten und den Feuerwiderstand der Bauteile ebenfalls entscheidend beeinflusst.
Das Projekt wird vom BMBF gefördert und hat eine Laufzeit von 2,5 Jahren (1. Juli 2009 bis 31. Dezember 2011).

Projektpartner:

  • BASF
  • Brucha
  • Fischer Profil
  • Hexion Specialty Chemicals
  • Metecno Bausysteme
  • M-Profil
  • Resolco International BV
  • Romakowski
  • Siempelkamp Handling Systeme
  • Technische Universität Darmstadt
  • ThyssenKrupp Steel
  • Trimo d.d.

 



Project Number FP7-NMP-2007-SME-213302
EASIE –„Ensuring Advancement in Sandwich construction through Innovation and Exploitation“

Das Europäische Forschungsprojekt im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU wurde am 01. Oktober 2008 begonnen. An dem Projekt nehmen insgesamt 19 Partner aus 10 Nationen teil. Die EASIE Forschung wurde durch den ECCS TWG 7.9 initiiert und wird durch das iS-mainz koordiniert. Es wird sich in großem Umfang mit aktuellen Fragestellungen aus der Sandwichtechnik befassen. Der Vertrag mit der EU Kommission wurde Anfang Dezember 2008 unterzeichnet. Nähere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie unter www.easie.info.

 



Förderkennzeichen 1764X08
SandSet - „Erforschung von Sandwichelementen als selbst tragende Bauteile“

Das Forschungsvorhaben befasst sich mit dem Nachweis der Verwendbarkeit von Sandwichpaneelen als selbst tragende Bauteile ohne Unterkonstruktion. Dazu gehört auch die Entwicklung von kraftschlüssigen Verbindungen der Elemente untereinander und die Verbindung von Decken – und Wandpaneelen. Die entsprechenden Nachweiskriterien sind festzulegen. Die Einsparung der Unterkonstruktion bedeutet eine Reduzierung von Herstellkosten und Montagezeiten und es eröffnen sich neue Anwendungsmöglichkeiten für Sandwichelemente. Das Projekt wird vom BMBF gefördert bei einer Laufzeit von 3 Jahren. Der offizielle Beginn war der 01. Juli 2008.

 



Förderkennzeichen 1786X07
DiFuSe - „Entwicklung und Erforschung von Dichten Fugen für Sandwichelemente im Bauwesen“

Hauptziel des im März 2007 bewilligten Forschungsprojektes ist es, die Dichtigkeit der Fugen in Konstruktionen aus Sandwichelementen zu untersuchen und daraus Richtlinien für das Design von neuen Fugen abzuleiten. Hierfür ist es notwendig, die wesentlichen Parameter für den Transport von Luft, Wasser und Wärmeenergie durch die Fugen hindurch genau zu kennen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.
Der offizielle Beginn des Forschungsprojekts war der 1. März 2007. Das Projekt wurde im August 2009 abgeschlossen und der Schlußbericht kann über Fraunhofer IRB (Suchbegriff: Sandwichtechnik) angefordert werden.

Das Forschungsvorhaben DiFuSe II ist beantragt.

 



Förderkennzeichen 1705X06
SandTweak - „Optimierung der Geometrie und des Kernmaterials
von Sandwichpaneelen mit metallischen Deckschichten“

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Ziel des Projekts ist es, Sandwichpaneele, die aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile immer häufiger eingesetzt werden, zu optimieren. Dies bedeutet, dass die Geometrie der Deckschichten und die Eigenschaften des Kernmaterials so angepasst werden sollen, dass sich hinsichtlich der Tragfähigkeit, der Kosten, der bauphysikalischen Eigenschaften, der Umweltverträglichkeit und der Produktionstechnik die günstigste Situation ergibt. Die Notwendigkeit, Material- und Herstellkosten zu reduzieren, bedingt vorherige wissenschaftlich fundierte Optimierungsprozesse. Als Vergleich mögen Stahltrapezbleche dienen, deren Querschnittsgeometrie aufgrund umfangreicher Untersuchungen so ausgebildet ist, dass sie eine optimale Tragfähigkeit bei gleichzeitig minimalem Materialverbrauch aufweisen. Eine Optimierung von Sandwichbauteilen in vergleichbarer Weise wäre deshalb von großem Nutzen.
Diese Thematik ist sehr umfangreich. Aufgrund der großen Anzahl von Parametern, die Tragfähigkeit, bauphysikalische Eigenschaften und Produktionskosten bestimmen, erscheint zunächst eine Optimierung von Sandwichelementen relativ schwierig zu realisieren. Auf der anderen Seite sind optimierte Bauteile äußerst wichtig für die gesamte Sandwichindustrie.
Im Rahmen dieses Forschungsprojekts werden eine Doktorarbeit und eine Abschlussarbeit angefertigt. Weiterhin besteht für Studierende die Möglichkeit diverse Studienarbeiten im Rahmen des SandTweak - Projekts zu absolvieren.
Der offizielle Begin des Forschungsprojekts war der 1. September 2006 mit einer Bearbeitungszeit von zwei Jahren.
Im Einzelnen waren folgende Projektpartner am Vorhaben beteiligt:

  • Hochschule Mainz, vertreten durch das Institut für Sandwichtechnik (Projektleitung)
  • Technische Universität Darmstadt (Beratende Tätigkeit)

Die Forschungsarbeiten des Instituts für Sandwichtechnik wurden von zahlreichen Industriepartnern unterstützt:
Sandwichhersteller:

  • ECP Gesellschaft für GFK-Systemlösungen mbH
  • Fischer Profil GmbH
  • Romakowski Dämmsysteme
  • ThyssenKrupp Hoesch Bausysteme
  • Fischer Profile
  • Trimo Engineering d.d. (Slowenien)

Hersteller der Kernmaterialien für Sandwichelemente:

  • BASF AG
  • Bayer Material Science
  • Deutsche Rockwool Minerawoll-GmbH
  • JACKON Insulation GmbH
  • Saint - Gobain Isover - Orsil (Tschechische Republik)

Hersteller der Produktionsanlagen für Sandwichelemente:

  • SHS Siempelkamp

 



Forschungsvorhaben FH³ 1709X05
SandFlat - „Entwicklung und Erforschung von Sandwichelementen für Flachdacheindeckungen“
Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Ziel des Projektes ist es, eine Alternative zum üblichen oberseitig gedämmten Flachdachaufbau von Industrie- und Hallendächern durch die Anwendung von speziellen Sandwichpaneelen zu finden. Hierbei ist insbesondere wichtig, dass die neu entwickelten Sandwichpaneele eine flache äußere Deckschicht aufweisen.
Der Anteil der Sandwichelemente am Gesamtvolumen der jährlich errichteten Dachflächen könnte somit stark ansteigen. Die Einführung eines solchen neuartigen Bauprodukts hilft sowohl den Herstellern von Sandwichpaneelen als auch den Produzenten der Rohstoffe, ihre erreichte Marktposition zu sichern und gegenüber den anderen europäischen Konkurrenten auszubauen. Es handelt sich hier im Wesentlichen um die meist kleinen und mittelständischen Unternehmen im Bausektor. In diesem Projekt war eine besondere Sorgfalt bei der Entwicklung der Fugengeometrie aufzubringen. Für eine praxisgerechte Fuge waren geeignete Dichtungen zu entwickeln, die dauerhafte Wasserdichtigkeit garantieren und eine einfache Montage gewährleisten.
Der offizielle Beginn des Forschungsprojekts war der 1. September 2005. Das Projekt wurde Ende 2008 abgeschlossen und der Schlußbericht kann über Fraunhofer IRB (Suchbegriff: Sandwichtechnik) angefordert werden.

Im Einzelnen waren folgende Projektpartner am Vorhaben beteiligt:

  • Hochschule-Mainz, vertreten durch das Institut für Sandwichtechnik (Projektleiter)
  • Technische Universität Darmstadt, FB Bauingenieurwesen und Geodäsie (Beratende Tätigkeit)

Vervollständigt wurde das Forschungskonsortium durch eine Reihe von Sandwichherstellern:

  • Fischer Profile GmbH
  • Isobouw Dämmsysteme GmbH
  • Izopoli Yapi Elementari (Türkei)
  • Kingspan Deutschland GmbH
  • Paroc Panel System OY AB (Finnland)
  • Romakowski Dämmsysteme GmbH & Co. KG
  • ThyssenKrupp Hoesch Bausysteme
  • Trimo d.d (Slowenien)

Hersteller von Dichtungssystemen:

  • illbruck Bau-Technik GmbH
  • Schmid Baukunststoffe GmbH

Hersteller von Schraubenverbindungsmitteln:

  • SFS intec GmbH & Co. KG, Fastening Systems

 



Forschungsvorhaben KF0224601GZ5
PrePreg - „Standardisierung eines Prepreg Recyclingprozesses: Bestimmung und Beurteilung mechanischer Eigenschaften für neu entwickelte Bauprodukte als Voraussetzung für Zulassungsverfahren“
Förderer: BMWA
Dieses Projekt gründete sich auf der Verfügbarkeit großer Mengen von Reststoffen aus der Windkraftindustrie. Die Rotoren großer Windkraftanlagen werden häufig aus qualitativ sehr hochwertigen glasfaserverstärkten Kunststoffen, so genannten Prepregs hergestellt. Es handelt sich hierbei um gewebte Matten, die mit Epoxydharz getränkt sind. Das Epoxydharz wird durch eine Schutzschicht von der Umgebung abgeschirmt und eine Polymerisation so verhindert. Wird diese Schutzschicht entfernt, so beginnt die Polymerisation und der Kunststoff härtet aus. Wenn anfallende Reststoffe nicht einem Recyclingprozess zugeführt werden, so sind die Prepreg Reste als kennzeichnungspflichtiger Sondermüll zu entsorgen. Derzeit werden aus den Reststoffen in einem einfachen Produktionsverfahren statisch nicht beanspruchbare Platten hergestellt. Diese kommen vornehmlich in sehr aggressiven Umweltbedingungen, wie zum Beispiel Schweineställen, zum Einsatz. Das Potential des Werkstoffs wird hierbei weder in statischer, noch in produktionstechnischer Hinsicht ausgenutzt.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, den anfallenden hochwertigen Reststoff einer höherwertigen Verwendung zuzuführen. Hierbei wird insbesondere das mechanische Potential des Werkstoffs besser ausgenutzt. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit unterstützt. Projektbeginn war der 01. Dezember 2005. Das Projekt wurde im Dezember 2008 abgeschlossen.

Projektpartner in diesem Vorhaben waren:

  • Schmid Baukunststoffe GmbH (Projektleiter)
  • Technische Universität Cottbus, vertreten durch das Institut für Produktionswirtschaft
  • Hochschule Mainz, vertreten durch das Institut für Sandwichtechnik
  • Barsmark A/S (Vermarkter von Prepreg Recyclat)

 



Forschungsvorhaben FH³ 1705X04
SwichCore - „Entwicklung eines neuen brandfesten Kernwerkstoffs für Sandwichpaneele im Bauwesen“
Förderer: BMBF
Der Feuerwiderstand und die Brandeigenschaften von Sandwichpaneelen werden ein immer wichtigeres Kriterium. Dies gilt besonders für den Britischen Markt, aber auch für den Rest Europas, und wo das Problem bisher nicht akut war, wird eine Sensibilisierung für die nahe Zukunft erwartet. Die Sandwichindustrie hat daher ein steigendes Interesse daran, für brandrelevante Applikationen ein geeignetes Kernmaterial vorzuhalten. Das iS-mainz hat aus diesem Grund beschlossen, Forschungskapazitäten auf diese Fragestellung zu konzentrieren und eine Förderung im FH3 Programm des BMBF beantragt. Ein positiver Zuwendungsbescheid wurde im Juli 2004 erteilt. Der offizielle Beginn der Forschung war der 1. Oktober 2004. Das Programm hatte eine Förderungsdauer von zwei Jahren. Insbesondere befasste sich das Projekt mit Hartschäumen auf Phenolharzbasis, aber auch Alternativen, wie zum Beispiel Hybridschäume wurden untersucht. Der Schlußbericht kann über Fraunhofer IRB (Suchbegriff: Sandwichtechnik) angefordert werden.

Im Einzelnen waren folgende Projektpartner am Vorhaben beteiligt:

  • Hochschule Mainz, vertreten durch das Institut für Sandwichtechnik (Projektleiter)
  • Bakelite AG (weltweit operierende Hersteller von Phenolharzen aus Düsseldorf, Germany)
  • LMK, das Institut für Leichtbau aus Moskau, Russland
  • Siempelkamp Handling Systems

Vervollständigt wurde das Forschungskonsortium durch eine Reihe von Sandwichherstellern. Im Einzelnen waren dies:

  • Romakowski Dämmsysteme
  • ThyssenKrupp Hoesch Bausysteme
  • Fischer Profile
  • Metecno Bausysteme
  • Trimo Engineering
  • Eurobond Ltd.

Das Forschungsvorhaben SwichCore II ist beantragt.

 



Forschungsvorhaben ASPAN GRD2-2000-30043
“Durability Assessment of Sandwich Panels Intended to be Used for Roof Covering and Wall Finishes“
Förderer: Europäische Union
Dieses Forschungsprojekt zur Untersuchung der Dauerhaftigkeit von Sandwichkonstruktionen wird ebenfalls finanziert von der Europäischen Union im Rahmen des Craft V Programms. Im Rahmen der Erarbeitung einer europäischen Norm für Sandwichbauteile (im CEN/TC 128 SC11), die mittlerweile vorliegt (EN 14509), wurde festgestellt, dass eine Aussage über die Dauerhaftigkeit dieser Bauteile nicht eindeutig gemacht werden kann, da hierzu keine ausreichenden Untersuchungen durchgeführt wurden.
Aus diesem Grund sollen auf der Basis einer umfangreichen Forschung experimentelle und theoretische Ergebnisse zur Dauerhaftigkeit erarbeitet werden. Die Partner in diesem Projekt sind Universitäten und Institutionen aus Frankreich, Finnland, Großbritannien, Spanien und Italien. Aufgabe der Hochschule ist zunächst die Untersuchung „alter“ Paneele, um aus den so gewonnenen Daten eine zeitraffende Untersuchungsmethode zu entwickeln. Das Forschungsprojekt hatte eine Laufzeit von zwei Jahren und wurde im Frühjahr 2004 abgeschlossen.
Außerdem werden die Verhältnisse von Witterungseinflüssen an Sandwichbauteilen untersucht. Hierzu wurde eine Außenanlage in der Nähe von Ingelheim errichtet, die weiterhin in Betrieb ist.

Mit dem endgültigen Abschluss des ASPAN Forschungsprojekts steht nun auch der Forschungsbericht zur Verfügung. Er kann gegen eine Schutzgebühr beim Projektleiter (Advanced Research Partnership) in englischer Sprache bezogen werden.
Hierzu ist eine kurze E-Mail notwendig.
Das Inhaltsverzeichnis können Sie hier einsehen.

 



Forschungsvorhaben P32-5
“Ermittlung eines möglichen Sicherheitsdefizits beim Standsicherheitsnachweis von Sandwichelementen nach künftiger europäischer Norm und allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung“
Förderer: Deutsches Institut für Bautechnik
Ziel des Forschungsprojektes ist es durch theoretische Betrachtungen ein eventuell bestehendes Sicherheitsdefizit der in der europäischen Sandwichnorm prEN 14 509 im Vergleich zu den vom DIBt ausgesprochenen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen zu ermitteln. Das Projekt wurde im März 2003 begonnen und im Oktober des selben Jahres abgeschlossen.

 



Forschungsvorhaben Brite/EuRam BES2-5496
„Entwicklung neuer Bauelemente für Wohn- und Industriegebäude“
Förderer: Europäische Union
Das im Jahre 1999 begonnene, von der Europäischen Union finanzierte, Forschungsprojekt wurde im Jahr 2003 abgeschlossen. Zusammen mit Universitäten und KMUs aus Großbritannien, Dänemark und Irland wurde eine innovative rahmenlose Bauweise, basierend auf der Sandwichtechnologie so weit untersucht, dass ein praxisgerechter Einsatz möglich ist. Die Hochschule Mainz erarbeitete hierzu die theoretischen Grundlagen auf der Basis experimenteller Untersuchungen, so dass eine Dimensionierung der Bauteile jeweils für die vorgesehene Nutzung durchgeführt werden kann. Zurzeit werden im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprogramms zusammen mit einer holländischen Firma erste Referenzprojekte gebaut, wobei insbesondere die Detaillösungen untersucht und entwickelt werden.

 



Aluminium-Kunststoff Verbundprofile
Aluminium-Kunststoff Verbundprofile werden seit einiger Zeit besonders beim Bau von Wintergärten eingesetzt. Der Kunststoffsteg im Profil verringert hierbei die Wärmeleitfähigkeit und eliminiert somit unerwünschte Wärmebrücken. Statisch gesehen muss nun aber der nachgiebige Verbund des Querschnitts, so wie die Interaktion von Schub und Querkräften analog zur Sandwichtheorie mit berücksichtigt werden. Hierzu wurden erstmals Versuche konzipiert, die diese Belastungssituation für Aluminium-Kunststoff Verbundprofile berücksichtigen. Eine Berechnungsmethode konnte entwickelt werden. Die entwickelten Versuche sind in der Zwischenzeit zur Erlangung einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung erforderlich.

 


Verdeckte Verbindungsmittel für Stahl Sandwichelemente
In Zusammenarbeit mit der Industrie wurden neue verdeckte Befestigungsmethoden für Sandwichpaneele entwickelt und getestet. Hierbei bestimmen viele unterschiedliche Parameter das Tragverhalten der Konstruktion. In mehreren Experimentreihen wurden für unterschiedliche Paneelkonfigurationen Lösungen gefunden und optimiert. In diesem Bereich wurde in der Vergangenheit mit einer Reihe von unterschiedlichen Herstellern zusammengearbeitet.

 


Push-Out Versuche an Verbunddecken
Mit einer Versuchsserie wurde im Auftrag der Industrie die Auswirkung der Oberflächenbeschaffenheit der Stahlbleche bei Stahlblech/Beton-Verbunddecken-Konstruktionen untersucht. Bisher wurde angenommen, dass die Verbundwirkung ausschließlich von der Geometrie der eingesetzten Bleche beeinflusst wird. Mit Hilfe von so genannten Push-Out Versuchen konnte gezeigt werden, dass dies nicht der Fall ist.
Die Oberflächenbeschaffenheit des Blechs hat hier entscheidenden Einfluss. Aufgrund der Forschungsergebnisse konnte die Industrie entsprechende Maßnahmen treffen, um die geforderte Verbundwirkung zu gewährleisten.

 


Aluminium Wabenkern Sandwichelemente
Für eine Zustimmung im Einzelfall zur Benutzung von Aluminium Wabenkern Sandwichelementen wurden die zugehörigen Prüfungen in Zusammenarbeit mit der Baustoffprüfstelle in Anlehnung an die Sandwichrichtlinie des DIBt durchgeführt. Zusätzlich wurde die Herstellung im Werk fremdüberwacht und die Eigenüberwachung kontrolliert.

 


Archiv

Auf vielfachen Wunsch finden sie hier Informationen zur
"Ausstellung aktueller Projekte" vom 28.05.2004

28.05.2004 - Das Institut für Sandwichtechnik stellt sich vor.
Ausstellung aktueller Projekte
Um die Arbeit des Instituts für Sandwichtechnik zu veranschaulichen, wurden in der Aula der Hochschule Mainz aktuelle Projekte und Entwicklungen präsentiert.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der 38. Vollversammlung von Panama International, der internationalen Vereinigung der Sandwichhersteller statt.



 

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